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[Translate to Englisch:] DPKK-Biobank

Seit 2009 arbeitet das DPKK an einem Datenbanksystem zur zentralen Verwaltung, Darstellung und Vermittlung von standardisiert asservierten Geweben und Körperflüssigkeiten, die in den verschiedenen Abteilungen der DPKK-Mitglieder gelagert werden.

Ein erstes System lief unter dem Namen „DatacBioPlus“. Aufgrund der manuell einzugebenden Daten stieß das System auf nur geringe Resonanz.

Bei der Entwicklung eines Systems mit automatischer Datenextraktion aus den Patientendatenbanken der Kliniken kooperiert das DPKK seit 2010 mit dem Fraunhofer Institut für Biomedizinische Technik (IBMT) in Potsdam, das mit dem Biodatenbanksystem Central Research Infrastructure for molecular Pathology (CRIP) ein beispielhaftes Institutionen-übergreifendes Datenimport, -verwaltungs und -suchsystem entwickelt hat. Im Rahmen der CRIP wurde am Universitätsklinikum Erlangen die Inhouse Research Data Base (IRDB Erlangen) installiert, die ursprünglich zugleich zum "DPKK-Web-Server" ausgebaut werden sollte.

Aus dem Biodatenbanksystem CRIP (Central Research Infrastructure for Pathology) des IBMT entwickelte das IBMT unter Federführung von Frau Dr. Christina Schröder das offzielle Pojekt-Portal im Deutschen Biobanken-Register P2B2.

Im Rahmen der 10. Mitgliederversammlung des DPKK wurde der Beschluss gefasst, einen eigenen DPKK-Server als Biobank-Zentrale zu etablieren und physisch am Standort der DPKK-Geschäftsstelle in der Geschäftsstelle der Deutschen Gesellschaft für Urologie in Düsseldorf zu installieren. Dieser Server wird vom IT-Mitarbeiter der DGU, Herrn Olaf Kurpick, betreut und - sobald operativ - an P2B2 angeschlossen werden. Herr Kurpick stimmt sämtliche Fragen rund um Hard- und Software des DPKK-Servers mit dem IBMT in Potsdam ab.

Für die an das deutsche Biobanken-Portal des IBMT und darüber hinaus an das europäische BBMRI (Biobanking and Biomolecular Resources Research Infrastructure) anzuschließende Biodatenbank des DPKK mussten zunächst rechtliche Rahmenbedingungen geschaffen werden, welche den vertraglichen sowie den datenschutzrechtlichen Anforderungen einer gemeinschaftlich nutzbaren, dezentral angelegten Gewebedatenbank genügen. Ein entsprechendes Vertragswerk, bestehend aus einem "Obervertrag", für den rechtlichen Rahmen zwischen DPKK und IBMT, und einem "Untervertrag", für den rechtlichen Rahmen zwischen DPKK und den Institutionen seiner partizipierenden Mitglieder, wurde in Kooperation mit Prof. Dr. Tade Matthias Spranger vom Institut für Wissenschaft und Ethik der Universität Bonn realisiert. 

Auf Anfrage stellt das DPKK allen interessieren urologischen Netzwerken die Templates für Obervertrag und Untervertrag im Rahmen einer Lizenzvereinbarung zur Verfügung. Bitte richten Sie Ihre Anfrage an den DGU-Vorstand über cbecker(at)dgu.de.

 

Sowohl die Anschaffung der Server-Harware als auch die Einrichtung und Betreuung des Servers vor Ort in Düsseldorf durch Herrn Kurpick, sowie die Erstellung des Datenbank-Vertragswerks durch Herrn Spranger konnten durch die im Jahr 2013 von Movember genehmigten Drittmittel in Höhe von 16.995 € realisiert werden.

 

Unten: IT-Mitarbeiter Olaf Kurpick, DPKK-Server.

 

 

 



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