
Seit langem schon ist bekannt, dass Männer mit einem Prostatakarzinom häufig mit und nicht an ihrem Turmor sterben. Dennoch dürfen die Gefahren, die von diesem Tumor ausgehen, nicht unterschätzt werden.
Warum jedoch sich vergleichbare Tumoren bei einem Teil der Patienten schneller entwickeln und ausbreiten, ist nach wie vor ein Rätsel.
Für die Entstehung des Prostatakarzinoms spielen sowohl genetische Anlagen als auch Umwelteinflüsse eine Rolle, wobei offen ist, welche Faktoren im Einzelnen und in welchem Ausmaß wirksam sind.
Das DPKK will mit dem Zusammenschluss von klinisch tätigen und grundlagenwissenschaftlich arbeitenden Experten aus den verschiedendsten Fachbereichen einer Lösung dieser und anderer Fragen zum Prostatakarzinom näher kommen.
Regelmäßige Workshops und Treffen des DPKK dienen neben dem Austausch aktueller Forschungsergebnisse vor allem der Diskussion gemeinsamer Forschungsziele für die nächsten Jahre.
Schwerpunktmäßig beschäftigen sich die DPKK- Mitglieder mit der Frage, welche Veränderungen in Vorstadien des Karzinoms auftreten, wie sich Krebszellen den Einflüssen männlicher Hormone entziehen können und dadurch schwerer therapierbar werden und wie sich die Kommunikation zwischen Krebszellen und dem Bindegewebe in ihrer Umgebung auf das Verhalten des Tumors auswirken können. Damit verbunden sind Hoffnungen auf die Identifikation neuer Prognosemarker und therapeutischer Zielstrukturen.

